Geschichten von der Ostküste, Teil 6
Nach einer kleineren Pause, verursacht u.a. durch solch nebensächliche Dinge wie Unterricht und Hausaufgaben, nun endlich der letzte Eintrag dieser Reihe, bevor die Erinnerungen an den Urlaub endgültig verblasst sind.
Der letzte Tag begann früh für uns, genauer gesagt um 6:00, denn wir hatten uns vorgenommen morgens nochmal die heißen Quellen aufzusuchen, bezahlt ist schließlich bezahlt. Bei gerade so aufgehender Sonne war es auch herrlich im heißen Wasser zu sitzen und noch ein bisschen weiterzuträumen, aber nichtsdestotrotz machten wir uns bald darauf auf den Weg, denn in Zhi Ben gab es noch ein paar Kleinigkeiten zu sehen.
Die erste davon, den "Weiße-Jade-Wasserfall" erreichten wir dann auch relativ fix und problemlos. Hübsch.

Danach fassten wir jedoch den Plan, auch noch den örtlichen Tempel mitzunehmen, den wir natürlich nicht langweilig über die Straße sondern lieber über die Wanderwege erreichen wollten. Und, welch passender Abschluss für diese Reise, unsere Karte hatte wenig mit der Realität zu tun, und so fanden wir weder den Tempel noch einen Weg zurück ins Tal, es ging immer nur weiter aufwärts. Also beschlossen wir irgendwann vernünftigerweise umzukehren, wir wollten ja auch noch nach Hause ;)
Der Rest der Geschichte ist dann relativ zügig erzählt: Mit dem Ding Dong Bus zum Bahnhof, mit dem Zug nach Gao Xiong, dort umgestiegen in den Zug nach Tai Nan... wobei die Zugfahrt von uns dann noch äußerst sinnvoll genutzt wurde, nämlich mit dem Aufschreiben all der Dinge, über die ich im Laufe dieser Reihe berichtet habe. Herausgekommen sind dabei mehr als acht eng beschriebene Seiten, ohne die die Einträge in dieser Form nicht möglich gewesen wären. Danke Cornelia, für die äußerst gute Idee, und für eben dieses Notizbuch, das auch jetzt gerade neben mir liegt.
Was bleibt als Fazit von dieser Reise? Wir haben uns köstlich amüsiert, obwohl (oder gerade weil?) nicht immer alles nach Plan lief, wir haben einige wundersame Dinge gesehen, jede Menge unglaublich freundliche Leute getroffen, und darüberhinaus unser Chinesisch endlich mal im Ernstfall ausprobiert. Das hat zwar nicht immer reibungslos geklappt, aber es ging irgendwie, und es kann ja mit jeder Unterrichtsstunde nur besser werden. Der Lernmotivation war es jedenfalls sehr zuträglich.
Apropos Lernen: Auch aus der Sprachschule gibt es die eine oder andere Anekdote und Neuigkeit zu berichten, doch dazu vielleicht am Wochenende mehr... Zunächst möchte ich aber mal all jenen danken, die sich durch die scheinbar endlosen Urlaubsberichte gekämpft haben. Vielleicht hat ja der eine oder andere dadurch Lust bekommen, auf einen Besuch vorbeizuschauen :D
Der letzte Tag begann früh für uns, genauer gesagt um 6:00, denn wir hatten uns vorgenommen morgens nochmal die heißen Quellen aufzusuchen, bezahlt ist schließlich bezahlt. Bei gerade so aufgehender Sonne war es auch herrlich im heißen Wasser zu sitzen und noch ein bisschen weiterzuträumen, aber nichtsdestotrotz machten wir uns bald darauf auf den Weg, denn in Zhi Ben gab es noch ein paar Kleinigkeiten zu sehen.
Die erste davon, den "Weiße-Jade-Wasserfall" erreichten wir dann auch relativ fix und problemlos. Hübsch.
Danach fassten wir jedoch den Plan, auch noch den örtlichen Tempel mitzunehmen, den wir natürlich nicht langweilig über die Straße sondern lieber über die Wanderwege erreichen wollten. Und, welch passender Abschluss für diese Reise, unsere Karte hatte wenig mit der Realität zu tun, und so fanden wir weder den Tempel noch einen Weg zurück ins Tal, es ging immer nur weiter aufwärts. Also beschlossen wir irgendwann vernünftigerweise umzukehren, wir wollten ja auch noch nach Hause ;)
Der Rest der Geschichte ist dann relativ zügig erzählt: Mit dem Ding Dong Bus zum Bahnhof, mit dem Zug nach Gao Xiong, dort umgestiegen in den Zug nach Tai Nan... wobei die Zugfahrt von uns dann noch äußerst sinnvoll genutzt wurde, nämlich mit dem Aufschreiben all der Dinge, über die ich im Laufe dieser Reihe berichtet habe. Herausgekommen sind dabei mehr als acht eng beschriebene Seiten, ohne die die Einträge in dieser Form nicht möglich gewesen wären. Danke Cornelia, für die äußerst gute Idee, und für eben dieses Notizbuch, das auch jetzt gerade neben mir liegt.
Was bleibt als Fazit von dieser Reise? Wir haben uns köstlich amüsiert, obwohl (oder gerade weil?) nicht immer alles nach Plan lief, wir haben einige wundersame Dinge gesehen, jede Menge unglaublich freundliche Leute getroffen, und darüberhinaus unser Chinesisch endlich mal im Ernstfall ausprobiert. Das hat zwar nicht immer reibungslos geklappt, aber es ging irgendwie, und es kann ja mit jeder Unterrichtsstunde nur besser werden. Der Lernmotivation war es jedenfalls sehr zuträglich.
Apropos Lernen: Auch aus der Sprachschule gibt es die eine oder andere Anekdote und Neuigkeit zu berichten, doch dazu vielleicht am Wochenende mehr... Zunächst möchte ich aber mal all jenen danken, die sich durch die scheinbar endlosen Urlaubsberichte gekämpft haben. Vielleicht hat ja der eine oder andere dadurch Lust bekommen, auf einen Besuch vorbeizuschauen :D

1 Kommentare:
Hallo Michael, Deine Geschichte hat mir super gefallen. Super, weiter machen.
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