Geschichten von der Ostküste, Teil 4
Frohes neues Jahr zunächst mal an alle, und danke für die guten Wünsche die mich auf diversen Wegen erreicht haben. Hoffen wir, dass 2009 mindestens genauso gut wird wie 2008, wenn nicht sogar noch besser :)
Der Jahreswechsel hier ist insgesamt sehr erfreulich verlaufen, denn zum einen habe ich gestern noch ein leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen, über das ich mich sehr, sehr, sehr gefreut habe (vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Charlotte), zum anderen wurde der Abend sehr gemütlich und lustig bei Sander und Maria gefeiert, zusammen mit diversen Ausländern und Einheimischen, und mit unserer Klassenlehrerin als Ehrengast. Mein persönliches Highlight war ihr Versuch, uns zu fortgeschrittener Stunde die Feinheiten von Mahjongg näherzubringen. Das ist schon ein mächtig unterhaltsames Spiel, aber bei den Regeln habe ich zwischenzeitlich den Überblick verloren. Andererseits, es war auch schon spät und ich nicht mehr ganz nüchtern.

Nun aber wieder zurück zum Reisebericht, der zuletzt bei der Ankunft in Hua Lian endete. Bei Hua Lian werden jetzt alle Leute, die Bescheid wissen "Taroko! Taroko!" rufen, aber da Cornelia und ich nun beide schon dort waren entschieden wir uns dagegen und bestiegen stattdessen einen Bus in Richtung Süden, um die Höhlen der acht Unsterblichen in Augenschein zu nehmen. Dazu war aber erstmal eine längere Fahrt auf dem Ostküsten-Highway nötig, der sich malerisch zwischen Bergen und Meer entlangschlängelt. So malerisch, dass wir erstmal unsere Haltestelle verpasst haben und vom Busfahrer dann ein bisschen nach dem eigentlichen Halt rausgelassen wurden. Das war aber nicht weiter tragisch, denn der Weg zurück führte dann bei herrlichstem Wetter am Pazifikstrand entlang, auch nicht so schlecht.

Das eigentliche Ziel war dann aber schon ein wenig enttäuschend. Der Trail über viele, viele Stufen in den Berg bot zwar die eine oder andere spektakuläre Aussicht...


...die Höhlen an sich waren aber wenig spektakulär. Vielleicht haben wir aber auch das Beste verpasst, denn gut die Hälfte des Trails war gerade gesperrt. Das hat man wohl davon, wenn man in der Nebensaison reist.
Unverdrossen machten wir uns aber auf den Weg zum nächsten Ziel, der Plattform der drei Unsterblichen, und damit landeten wir mal einen echten Volltreffer. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine kleine Insel, die über eine Brücke mit acht Bögen mit dem Festland verbunden ist, was den Energieaufwand zum Überqueren übrigens unnötig in die Höhe treibt, eigentlich untypisch für Taiwan ;) Nichtsdestotrotz war es da mit der Kombination aus Flora, Fauna, Meeresrauschen und Sonnenuntergang einfach wunderschön, und wir blieben dort auch bis zum endgültigen Einbruch der Dunkelheit, natürlich nicht ohne die Füße nochmal im Meer abzukühlen.








Danach machten wir uns (bei herrlichem Sternenhimmel übrigens) auf den Fußweg in Richtung Cheng Gong, wo wir den Bus nach Tai Dong nehmen wollten. Einen Bus haben wir dann auch erwischt (durch fleißiges Winken am Straßenrand), und wir kamen auch nach Tai Dong, das Ende der Fahrt war aber eher unerfreulich. Wir wollten eigentlich zum alten Bahnhof, sprich ins Stadtzentrum, das konnten wir dem Fahrer aber irgendwie nicht so begreiflich machen, weswegen wir am neuen Bahnhof rausgeschmissen wurden, der janz weit draußen liegt, wie manch einer sagen würde. Das wäre noch zu verschmerzen gewesen, aber leider blieb beim übereilten Ausstieg auch unser treuer lonely planet, der beste Reiseführer der Welt, im Bus zurück. Nunmehr ohne Orientierung, ohne klares Ziel vor Augen und ohne Lust eine Stunde auf den nächsten Bus zu warten nahmen wir also ein Taxi in die Stadt, wobei der Biergeruch des Fahrers auch nicht gerade zur Beruhigung beitrug. So war beim Einchecken im Hotel an diesem Abend die Stimmung doch ein wenig getrübt.
Wie wird die Geschichte weitergehen? Ist der lonely planet für immer verloren? Werden unsere Helden orientierungslos dem Ende der Reise entgegentaumeln? Oder wendet sich doch noch alles zum Guten? Antworten darauf in der nächsten Folge...
Der Jahreswechsel hier ist insgesamt sehr erfreulich verlaufen, denn zum einen habe ich gestern noch ein leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen, über das ich mich sehr, sehr, sehr gefreut habe (vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Charlotte), zum anderen wurde der Abend sehr gemütlich und lustig bei Sander und Maria gefeiert, zusammen mit diversen Ausländern und Einheimischen, und mit unserer Klassenlehrerin als Ehrengast. Mein persönliches Highlight war ihr Versuch, uns zu fortgeschrittener Stunde die Feinheiten von Mahjongg näherzubringen. Das ist schon ein mächtig unterhaltsames Spiel, aber bei den Regeln habe ich zwischenzeitlich den Überblick verloren. Andererseits, es war auch schon spät und ich nicht mehr ganz nüchtern.
Nun aber wieder zurück zum Reisebericht, der zuletzt bei der Ankunft in Hua Lian endete. Bei Hua Lian werden jetzt alle Leute, die Bescheid wissen "Taroko! Taroko!" rufen, aber da Cornelia und ich nun beide schon dort waren entschieden wir uns dagegen und bestiegen stattdessen einen Bus in Richtung Süden, um die Höhlen der acht Unsterblichen in Augenschein zu nehmen. Dazu war aber erstmal eine längere Fahrt auf dem Ostküsten-Highway nötig, der sich malerisch zwischen Bergen und Meer entlangschlängelt. So malerisch, dass wir erstmal unsere Haltestelle verpasst haben und vom Busfahrer dann ein bisschen nach dem eigentlichen Halt rausgelassen wurden. Das war aber nicht weiter tragisch, denn der Weg zurück führte dann bei herrlichstem Wetter am Pazifikstrand entlang, auch nicht so schlecht.
Das eigentliche Ziel war dann aber schon ein wenig enttäuschend. Der Trail über viele, viele Stufen in den Berg bot zwar die eine oder andere spektakuläre Aussicht...
...die Höhlen an sich waren aber wenig spektakulär. Vielleicht haben wir aber auch das Beste verpasst, denn gut die Hälfte des Trails war gerade gesperrt. Das hat man wohl davon, wenn man in der Nebensaison reist.
Unverdrossen machten wir uns aber auf den Weg zum nächsten Ziel, der Plattform der drei Unsterblichen, und damit landeten wir mal einen echten Volltreffer. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine kleine Insel, die über eine Brücke mit acht Bögen mit dem Festland verbunden ist, was den Energieaufwand zum Überqueren übrigens unnötig in die Höhe treibt, eigentlich untypisch für Taiwan ;) Nichtsdestotrotz war es da mit der Kombination aus Flora, Fauna, Meeresrauschen und Sonnenuntergang einfach wunderschön, und wir blieben dort auch bis zum endgültigen Einbruch der Dunkelheit, natürlich nicht ohne die Füße nochmal im Meer abzukühlen.
Danach machten wir uns (bei herrlichem Sternenhimmel übrigens) auf den Fußweg in Richtung Cheng Gong, wo wir den Bus nach Tai Dong nehmen wollten. Einen Bus haben wir dann auch erwischt (durch fleißiges Winken am Straßenrand), und wir kamen auch nach Tai Dong, das Ende der Fahrt war aber eher unerfreulich. Wir wollten eigentlich zum alten Bahnhof, sprich ins Stadtzentrum, das konnten wir dem Fahrer aber irgendwie nicht so begreiflich machen, weswegen wir am neuen Bahnhof rausgeschmissen wurden, der janz weit draußen liegt, wie manch einer sagen würde. Das wäre noch zu verschmerzen gewesen, aber leider blieb beim übereilten Ausstieg auch unser treuer lonely planet, der beste Reiseführer der Welt, im Bus zurück. Nunmehr ohne Orientierung, ohne klares Ziel vor Augen und ohne Lust eine Stunde auf den nächsten Bus zu warten nahmen wir also ein Taxi in die Stadt, wobei der Biergeruch des Fahrers auch nicht gerade zur Beruhigung beitrug. So war beim Einchecken im Hotel an diesem Abend die Stimmung doch ein wenig getrübt.
Wie wird die Geschichte weitergehen? Ist der lonely planet für immer verloren? Werden unsere Helden orientierungslos dem Ende der Reise entgegentaumeln? Oder wendet sich doch noch alles zum Guten? Antworten darauf in der nächsten Folge...

2 Kommentare:
Oh Neiiiin! DER lonely planet?! Och.... Trotzdem frohes Neues... hmmm.
Haha, das mit diesen verschwurbelten Brücken sieht echt ein wenig unpraktisch aus. Aber wie heißt es doch so schön: Viele Wege führen nach Rom...beziehungsweise verschlungene Pfade...
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