Geschichten von der Ostküste, Teil 3
Entschuldigung zunächst mal für die nur langsam eintröpfelnden Berichte und die (ähem) zähe Beantwortung von Emails, das Semester hat bekanntlich wieder angefangen, d.h. man hat jetzt tatsächlich wieder was zu tun... aber auch nur bis morgen erstmal, dann ist ja über Neujahr wieder langes Wochenende. Gefeiert wird der Jahreswechsel übrigens auch, hier in Tainan bei Sander und Maria voraussichtlich, da freu ich mich schon drauf.
Hinsichtlich meiner Klasse gibt es auch täglich neue Wasserstandsmeldungen, die Koreanerin, die gestern da war, ist wieder weg, dafür ist Taizi doch wieder da, und eine neue Australierin (Olivia) ist jetzt wohl endgültig Teil der Klasse, die hat aber noch ein bisschen zu kämpfen im Moment, weil sie vorher die Kurzzeichen gelernt hat, die in der Volksrepublik China üblich sind... naja, das wird schon.
Nun aber wieder zum Reisebericht, wir waren stehengeblieben in Yi Lan. Dort hatten wir uns eigentlich auf eine geruhsame Nacht eingestellt, aber leider hatten die Mücken andere Pläne mit uns, weswegen wir beide zahlreiche Stiche abbekommen haben und an guten Schlaf kaum zu denken war. Auch wenn es dann schon zu spät war, haben wir uns entschieden am nächsten Morgen unter den Mücken ein standesgemäßes Blutbad anzurichten, auch wenn es unser eigenes Blut war. Zumindest waren die dicken Dinger träge und leicht zu erwischen.

Danach machten wir uns aber auf den Weg nach Jiao Xi, zum einen bekannt wegen der dortigen heißen Quellen, zum anderen wegen eines Wasserfalls, den wir dann auch als nächstes Ziel ins Auge gefasst hatten. Die erste Enttäuschung war aber, dass die angegebenen 3,5 Km vom Bahnhof zum Wasserfall nicht entlang eines Wanderwegs sondern größtenteils einfach durch die Stadt führten.
Der Wasserfall (dreistufig angelegt) war dann aber sehr hübsch, zumindest die ersten zwei Stufen...


...die dritte Stufe war aber leider aufgrund von Taifunschäden gesperrt und nicht zugänglich, nur aus der Ferne zu sehen. Die Schäden waren aber auch sehr beeindruckend ;)



Oben gab es aber lustigerweise auch eine Kirche samt Marienschrein, da es an dieser Stelle wohl vor einiger Zeit eine Marienerscheinung gab. Dazu bekamen wir (passend zur Jahreszeit) von so einer Art Laienprediger ein bisschen was zu Weihnachten und menschlichem Zusammenleben erzählt, was interessanter war als es jetzt vielleicht klingt.

Er wies uns auch freundlicherweise auf einen weiteren Wanderweg hin, der hinter der Kirche losging. Der war auch sehr hübsch, und an seinem Ende sollte eine Missionarstation sein, in der man kostenlos übernachten konnte...


...wir waren aber nach den letzten Tagen etwas vorsichtiger geworden und kehrten lieber nach einiger Zeit um, um vor Anbruch der Dunkelheit wieder unten zu sein. Das schafften wir dann auch locker, weil (typisch Taiwan) eine Familie auf dem Weg in die Stadt uns kurzerhand mit ins Auto gepackt hat, wodurch wir uns den Rückweg entlang der Straße gespart haben. Besten Dank nochmal, denn so hatten wir Zeit die weitere Besonderheit von Jiao Xi ausgiebig zu genießen. Auf dem Bahnhofsvorplatz gibt es nämlich eine öffentlich zugängliche, kostenlose heiße Quelle, in der müde Wanderer ihre Füße entspannen können.

Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns aber auf den Weg weiter Richtung Süden, weiter nach Hua Lian, der nächsten Station unserer Reise entlang der Ostküste. Mehr davon beim nächsten Mal...
Hinsichtlich meiner Klasse gibt es auch täglich neue Wasserstandsmeldungen, die Koreanerin, die gestern da war, ist wieder weg, dafür ist Taizi doch wieder da, und eine neue Australierin (Olivia) ist jetzt wohl endgültig Teil der Klasse, die hat aber noch ein bisschen zu kämpfen im Moment, weil sie vorher die Kurzzeichen gelernt hat, die in der Volksrepublik China üblich sind... naja, das wird schon.
Nun aber wieder zum Reisebericht, wir waren stehengeblieben in Yi Lan. Dort hatten wir uns eigentlich auf eine geruhsame Nacht eingestellt, aber leider hatten die Mücken andere Pläne mit uns, weswegen wir beide zahlreiche Stiche abbekommen haben und an guten Schlaf kaum zu denken war. Auch wenn es dann schon zu spät war, haben wir uns entschieden am nächsten Morgen unter den Mücken ein standesgemäßes Blutbad anzurichten, auch wenn es unser eigenes Blut war. Zumindest waren die dicken Dinger träge und leicht zu erwischen.
Danach machten wir uns aber auf den Weg nach Jiao Xi, zum einen bekannt wegen der dortigen heißen Quellen, zum anderen wegen eines Wasserfalls, den wir dann auch als nächstes Ziel ins Auge gefasst hatten. Die erste Enttäuschung war aber, dass die angegebenen 3,5 Km vom Bahnhof zum Wasserfall nicht entlang eines Wanderwegs sondern größtenteils einfach durch die Stadt führten.
Der Wasserfall (dreistufig angelegt) war dann aber sehr hübsch, zumindest die ersten zwei Stufen...
...die dritte Stufe war aber leider aufgrund von Taifunschäden gesperrt und nicht zugänglich, nur aus der Ferne zu sehen. Die Schäden waren aber auch sehr beeindruckend ;)
Oben gab es aber lustigerweise auch eine Kirche samt Marienschrein, da es an dieser Stelle wohl vor einiger Zeit eine Marienerscheinung gab. Dazu bekamen wir (passend zur Jahreszeit) von so einer Art Laienprediger ein bisschen was zu Weihnachten und menschlichem Zusammenleben erzählt, was interessanter war als es jetzt vielleicht klingt.
Er wies uns auch freundlicherweise auf einen weiteren Wanderweg hin, der hinter der Kirche losging. Der war auch sehr hübsch, und an seinem Ende sollte eine Missionarstation sein, in der man kostenlos übernachten konnte...
...wir waren aber nach den letzten Tagen etwas vorsichtiger geworden und kehrten lieber nach einiger Zeit um, um vor Anbruch der Dunkelheit wieder unten zu sein. Das schafften wir dann auch locker, weil (typisch Taiwan) eine Familie auf dem Weg in die Stadt uns kurzerhand mit ins Auto gepackt hat, wodurch wir uns den Rückweg entlang der Straße gespart haben. Besten Dank nochmal, denn so hatten wir Zeit die weitere Besonderheit von Jiao Xi ausgiebig zu genießen. Auf dem Bahnhofsvorplatz gibt es nämlich eine öffentlich zugängliche, kostenlose heiße Quelle, in der müde Wanderer ihre Füße entspannen können.
Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns aber auf den Weg weiter Richtung Süden, weiter nach Hua Lian, der nächsten Station unserer Reise entlang der Ostküste. Mehr davon beim nächsten Mal...
