Katastrophenstimmung
Was für ein Wochenende... Am Freitag ging es noch gemütlich los, der Ausflug ins Literaturmuseum und diverse Tempel mit der ganzen Sprachschul-Meute war schon sehr lustig, ebenso wie das gemeinsame Abendessen danach. Der inoffizielle Teil der Veranstaltung wurde dann (vor allem auf Betreiben der Südamerika-Fraktion) in einer Kneipe fortgesetzt, davon hab ich mich aber relativ zeitig verabschiedet, dank meines ausgeprägten Pflichtbewusstseins.
Ebenfalls am Freitag hatte mir Prof. Kao nämlich mitgeteilt, dass ich zum DAAD-Meeting in Taipei nicht nur herzlich eingeladen war, sondern doch am besten gleich noch einen Vortrag über meine Erfahrungen halten sollte, wovon vorher nie die Rede war. Also habe ich den Samstagvormittag mit dem zusammenschustern einer Präsentation verbracht, um mich dann anschließend auf den Weg in die Hauptstadt zu machen, wo mich schonmal heftigster Regen empfing. Da hätte man es schon ahnen können...
Am Sonntag ging nämlich gar nix mehr, der stärkste Taifun der Saison bislang (siehe z.B. hier) setzte Straßen unter Wasser, zerfledderte Bäume und Gebäude und machte das Leben allgemein sehr unangenehm, teilweise waren sogar die 7-11s zu! Das Meeting fand natürlich trotzdem statt, und glücklicherweise war die Zeitplanung so schlecht, dass meine eigene Präsentation ausfiel... Schwein gehabt, kann ich da nur sagen, für alle Beteiligten.
Nach dem anschließenden Abendessen flog dann ein Teil der Taiwan Summer Institute-Leute nach Hause (das Prozedere kannte ich ja schon), und trotz Taifun ist der Flieger inzwischen sicher in Frankfurt angekommen, zum Glück. Ich wäre auch gern noch am Sonntag nach Hause gefahren, aber alle Züge und Busse nach Tainan (oder sonstwohin) fielen witterungsbedingt aus, so dass ich dann unfreiwillig eine weitere Nacht in einem Hostel in Taipei verbringen durfte... wenigstens war ich in vorzüglicher Gesellschaft einiger weiterer TSIP-Leute, die noch ein bisschen im Lande bleiben, so wars zumindest nicht langweilig.
Montag (heute) habe ich dann endlich einen Bus nach Tainan bekommen, nachdem sich die Wetterlage ein bisschen stabilisiert hat, und glücklicherweise hatte die Uni heute auch Taifun-frei, so dass ich nichts verpasst habe... morgen geht der Betrieb dann wohl normal weiter, und das kann ich auch ganz gut brauchen. Noch ein paar von solchen Wochenenden, und ich bin reif fürs Sanatorium.
Ebenfalls am Freitag hatte mir Prof. Kao nämlich mitgeteilt, dass ich zum DAAD-Meeting in Taipei nicht nur herzlich eingeladen war, sondern doch am besten gleich noch einen Vortrag über meine Erfahrungen halten sollte, wovon vorher nie die Rede war. Also habe ich den Samstagvormittag mit dem zusammenschustern einer Präsentation verbracht, um mich dann anschließend auf den Weg in die Hauptstadt zu machen, wo mich schonmal heftigster Regen empfing. Da hätte man es schon ahnen können...
Am Sonntag ging nämlich gar nix mehr, der stärkste Taifun der Saison bislang (siehe z.B. hier) setzte Straßen unter Wasser, zerfledderte Bäume und Gebäude und machte das Leben allgemein sehr unangenehm, teilweise waren sogar die 7-11s zu! Das Meeting fand natürlich trotzdem statt, und glücklicherweise war die Zeitplanung so schlecht, dass meine eigene Präsentation ausfiel... Schwein gehabt, kann ich da nur sagen, für alle Beteiligten.
Nach dem anschließenden Abendessen flog dann ein Teil der Taiwan Summer Institute-Leute nach Hause (das Prozedere kannte ich ja schon), und trotz Taifun ist der Flieger inzwischen sicher in Frankfurt angekommen, zum Glück. Ich wäre auch gern noch am Sonntag nach Hause gefahren, aber alle Züge und Busse nach Tainan (oder sonstwohin) fielen witterungsbedingt aus, so dass ich dann unfreiwillig eine weitere Nacht in einem Hostel in Taipei verbringen durfte... wenigstens war ich in vorzüglicher Gesellschaft einiger weiterer TSIP-Leute, die noch ein bisschen im Lande bleiben, so wars zumindest nicht langweilig.
Montag (heute) habe ich dann endlich einen Bus nach Tainan bekommen, nachdem sich die Wetterlage ein bisschen stabilisiert hat, und glücklicherweise hatte die Uni heute auch Taifun-frei, so dass ich nichts verpasst habe... morgen geht der Betrieb dann wohl normal weiter, und das kann ich auch ganz gut brauchen. Noch ein paar von solchen Wochenenden, und ich bin reif fürs Sanatorium.

2 Kommentare:
...teilweise waren sogar die 7-11s zu!"
Haha, ja, DAS war natürlich das Schlimmste für dich! ;-)
Hey, 7-11 macht NIEMALS zu. Wenn doch, dann ist das ein sicheres Zeichen für die bevorstehende Apokalypse...
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