Beschäftigt mit Nichtstun
Eigentlich hab ich im Moment nicht viel zu tun, trotzdem bin ich irgendwie konstant unterwegs, aber jetzt wo ich mal ein bisschen Zeit habe (endlich Montag!) will ich mal die Ereignisse der letzten Tage aufarbeiten.
Zunächst mal habe ich am Freitag meinen Laborchinesen vom Praktikum damals endlich den überfälligen Besuch abgestattet. Wie erwartet waren die meisten Masterstudenten die ich kannte schon weg (verständlich nach 2 Jahren), aber die Doktoranden haben mir einen äußerst herzlichen Empfang bereitet und mich zum Frühstück und später auch noch zum Mittagessen eingeladen. Das war noch im erwarteten Rahmen, aber darüberhinaus wurde mich noch mein alter Platz im Labor angeboten um (falls ich Lust und Zeit habe) ein bisschen zu Forschen und an Papers mitzuarbeiten. Das werde ich mir aber schwer überlegen, schließlich ist es da dank Klimaanlage auf voller Kraft immer noch so kalt wie früher ;)
Zum Abendessen habe ich dann auch Max (den verwirrten Australier) wiedergetroffen. Er ist inzwischen auch irgendwo untergekommen, d.h. ich muss ihn kein Obdach bieten, aber angesichts der erwarteten Schwemme von Studenten auf Wohnungssuche in den nächsten Wochen werde ich mal die Augen offen halten, ob ich nicht jemandem was Gutes tun kann (und dabei ganz eigennützig auch etwas Miete spare...). Da ich ja innerhalb der nächsten paar Wochen keinen Besuch erwarte (wenn doch, bitte Bescheid sagen) sollte das kein großes Problem sein.
Am Samstag habe ich mich dann mal einigen der deutschen Praktikanten (besser gesagt Praktikantinnen, da ausschließlich Damen) angeschlossen, um Tainan und insbesondere den geschichtsträchtigen Anping-Bezirk in Augenschein zu nehmen, aber dank bestem Wetter hatte der nahegelegene Strand doch seinen ganz eigenen Reiz, weswegen das Sightseeing nicht wirklich ergiebig war und stattdessen mehr in der Sonne rumgebummelt wurde :) Abends ging es dann noch auf den Nachtmarkt, das war wie immer interessant für alle Sinne, aber (weil Samstag) auch mächtig überfüllt. Das anschließende Taiwan-Beer in ruhigerer Runde war da schon entspannender :D
Sonntag dann konnte ich endlich das Ergebnis meiner mühevollen Recherchen bewundern, denn letzlich habe ich eine Zeit und eine Adresse herausbekommen und in der Tat hat mein Informant mich nicht enttäuscht: Ja, man kann in Tainan Fußball spielen, und das sogar ganz gut. Tatsächlich bin ich nunmehr Teil des stolzen Tainan Phoenix Football Club, in dem junge (und junggebliebene) Menschen aus aller Welt ihrem Lieblingssport frönen. Vertreten sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Spieler aus England, Portugal, Österreich, Tschechien, Nigeria, Japan, USA, Kanada, Guatemala, Costa Rica, und sicher noch einigen Ländern, die ich jetzt vergessen habe. Ein äußerst lustiger Haufen, weniger lustig war zunächst mal, dass um 15:00 gespielt wurde, was angesichts des Klimas und meines ohnehin nicht überragenden Fitnesszustandes doch extrem an die Substanz ging. Außerdem lag mein letztes Spiel mit 11 gegen 11 auf dem großen Platz schon etwas zurück, so weite Wege bin ich gar nicht mehr gewohnt ;) Aber zum einen wurde mir versichert, dass man sich nach ein paar Wochen halbwegs dran gewöhnt, zum anderen wird mittwochs erst um 21:00 gespielt, und zwar unter Flutlicht. Darauf bin ich schonmal äußerst gespannt.
Ansonsten bin ich aber nicht nur im Auftrag der Freizeit unterwegs, heute war ich z.B. auch mal wieder an der Uni, und jetzt hab ich es auch Schwarz auf Weiß: Ich bin wieder Student! So langsam fügen sich die Puzzleteile zusammen, über weitere verwaltungstechnische Erfolgserlebnisse werde ich natürlich wieder berichten.
Zunächst mal habe ich am Freitag meinen Laborchinesen vom Praktikum damals endlich den überfälligen Besuch abgestattet. Wie erwartet waren die meisten Masterstudenten die ich kannte schon weg (verständlich nach 2 Jahren), aber die Doktoranden haben mir einen äußerst herzlichen Empfang bereitet und mich zum Frühstück und später auch noch zum Mittagessen eingeladen. Das war noch im erwarteten Rahmen, aber darüberhinaus wurde mich noch mein alter Platz im Labor angeboten um (falls ich Lust und Zeit habe) ein bisschen zu Forschen und an Papers mitzuarbeiten. Das werde ich mir aber schwer überlegen, schließlich ist es da dank Klimaanlage auf voller Kraft immer noch so kalt wie früher ;)
Zum Abendessen habe ich dann auch Max (den verwirrten Australier) wiedergetroffen. Er ist inzwischen auch irgendwo untergekommen, d.h. ich muss ihn kein Obdach bieten, aber angesichts der erwarteten Schwemme von Studenten auf Wohnungssuche in den nächsten Wochen werde ich mal die Augen offen halten, ob ich nicht jemandem was Gutes tun kann (und dabei ganz eigennützig auch etwas Miete spare...). Da ich ja innerhalb der nächsten paar Wochen keinen Besuch erwarte (wenn doch, bitte Bescheid sagen) sollte das kein großes Problem sein.
Am Samstag habe ich mich dann mal einigen der deutschen Praktikanten (besser gesagt Praktikantinnen, da ausschließlich Damen) angeschlossen, um Tainan und insbesondere den geschichtsträchtigen Anping-Bezirk in Augenschein zu nehmen, aber dank bestem Wetter hatte der nahegelegene Strand doch seinen ganz eigenen Reiz, weswegen das Sightseeing nicht wirklich ergiebig war und stattdessen mehr in der Sonne rumgebummelt wurde :) Abends ging es dann noch auf den Nachtmarkt, das war wie immer interessant für alle Sinne, aber (weil Samstag) auch mächtig überfüllt. Das anschließende Taiwan-Beer in ruhigerer Runde war da schon entspannender :D
Sonntag dann konnte ich endlich das Ergebnis meiner mühevollen Recherchen bewundern, denn letzlich habe ich eine Zeit und eine Adresse herausbekommen und in der Tat hat mein Informant mich nicht enttäuscht: Ja, man kann in Tainan Fußball spielen, und das sogar ganz gut. Tatsächlich bin ich nunmehr Teil des stolzen Tainan Phoenix Football Club, in dem junge (und junggebliebene) Menschen aus aller Welt ihrem Lieblingssport frönen. Vertreten sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Spieler aus England, Portugal, Österreich, Tschechien, Nigeria, Japan, USA, Kanada, Guatemala, Costa Rica, und sicher noch einigen Ländern, die ich jetzt vergessen habe. Ein äußerst lustiger Haufen, weniger lustig war zunächst mal, dass um 15:00 gespielt wurde, was angesichts des Klimas und meines ohnehin nicht überragenden Fitnesszustandes doch extrem an die Substanz ging. Außerdem lag mein letztes Spiel mit 11 gegen 11 auf dem großen Platz schon etwas zurück, so weite Wege bin ich gar nicht mehr gewohnt ;) Aber zum einen wurde mir versichert, dass man sich nach ein paar Wochen halbwegs dran gewöhnt, zum anderen wird mittwochs erst um 21:00 gespielt, und zwar unter Flutlicht. Darauf bin ich schonmal äußerst gespannt.
Ansonsten bin ich aber nicht nur im Auftrag der Freizeit unterwegs, heute war ich z.B. auch mal wieder an der Uni, und jetzt hab ich es auch Schwarz auf Weiß: Ich bin wieder Student! So langsam fügen sich die Puzzleteile zusammen, über weitere verwaltungstechnische Erfolgserlebnisse werde ich natürlich wieder berichten.

4 Kommentare:
Happy Birthday!! : )
Herzlichen Glückwunsch Michael
zu Deinem 25-sten Geburtstag
von Ilona und Peter
Hab Dir sogar nen Kuchen gebacken! xD
(naja, ignorier den Nachnamen einfach...)
http://happyvegancooking.blogspot.com/2008/08/torte-happy-birthday-michael-jackson.html
Viele Glückwünsche zu Deinem Geburtstag von Daniel, Sebastian, Edith und Dietmar.
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